arzneimittelprüfung - die milde macht ist gross   •

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit vielen Jahren führen wir in Karlsruhe mit großer Begeisterung Arzneimittel-Verreibungen und -Prüfungen durch und werden das auch weiterhin anbieten. Beteiligen können sich sowohl erfahrene als auch lernende Homöopath*innen [also auch „Schulfremde“], wir freuen uns aber auch über Laien, die bereit sind, sich auf solch ein Abenteuer einzulassen.

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Samuel Hahnemann - Organon der Heilkunst, Fußnote 1 zum § 141; 5. Auflage, Dresden 1833

 

 

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Bei einer homöopathischen Arzneimittel-Prüfung geht es um Unterscheidungsvermögen, Achtsamkeit, Wahrhaftigkeit, Mitgefühl, Liebes- und Distanzfähigkeit, letztlich auch Vertrauen in die eigene Kompetenz. Priorität bei den von mir geleiteten Arzneimittel-Verreibungen und -Prüfungen hat deshalb die Übung, Schulung und Verifizierung der Wahrnehmung von Veränderungen im eigenen Befinden sowie der Umgebung, deren Mitteilung und Offenlegung in der Gemeinschaft, auch in Hinsicht auf hieraus entstehende Gruppenprozesse.

Sie entsprechen somit nicht den Empfehlungen des DZVhÄ und des ECH.

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Die Termine dieses Jahr sind am 3.6. [Verreibung bis zur C3] und 4.11.18. [Prüfungsergebnisse und Bekanntgabe des geprüften Mittels]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anmeldung über
Schule für Klassische Homöopathie
Dr. rer. nat. Norbert Winter - HP

Rastatter Str. 74

76199 Karlsruhe
Tel 0721-9664242

Fax 0322-23739263
skh-winter@t-online.de

 

Flyer Arzneimittelbegegnung (pdf)

 

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Ohne vorherige Erstanamnese erfolgt nach einem kurzen theoretischen Exkurs die Verreibung des jeweiligen Stoffes in der Gruppe bis zur C3 an einem Tag in der Schule für klassische Homöopathie in Karlsruhe.

Die Prüfsubstanz wird den Teilnehmer*innen weder während der Verreibung, noch während der Prüfung bekanntgegeben.

Nach jeder Verreibestufe teilen die Beteiligten im Plenum mit, was sie an Veränderungen bei sich und anderen wahrgenommen haben. Die Ergebnisse dieser „Verreibe-Symptome“ finden zwar keinen Eingang in das Prüfungsprotokoll (obwohl sich einzelne, sehr prägnante und für die jeweilige Arznei durchaus typische Symptome bereits während der Verreibung zeigen), aber sie ermöglichen eine Sensibilisierung, schaffen ein Feld der Aufmerksamkeit, was alles bei mir und anderen wahr-genommen werden kann.

An diesem ersten Tag bilden sich auch die Paare Prüfer*in - Supervisor*in, was auch gegenseitig erfolgen kann.

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Während der anschließenden Prüfungsphase von etwa 3 Monaten ist es den Prüfer*innen vollkommen freigestellt, ob überhaupt, wann, wie viel, und in welcher Potenz sie das Prüfmittel einnehmen; höhere Potenzen können von ihnen (also ohne Kenntnis des Mittels) selbst mittels Einglasmethode [den „Boger-Daumen“[1] darauf und 10mal geklopft, bis zur gewünschten Potenzstufe dynamisieren] hergestellt werden.

 

In einem Tagesseminar werden danach die Ergebnisse der Prüfung in der Gruppe besprochen und zuletzt das Prüfmittel bekanntgegeben. Jede*r Teilnehmer*in erhält ein umfangreiches Protokoll der gesamten Prüfung.

 

 

[1] Verwendung des eigenen Daumens anstelle eines Korkens,

um bei der Weiterpotenzierung „magnetische“ Einflüsse zur Geltung zu bringen.

Siehe Bragg/Winter: C.M. Boger und das Erbe der amerikanischen Homöopathie (S. 320 ff.)

  oder direkt: C.M. Boger:  IHA 1915 „What does Homoeopathy stand for?"

 

Bisher wurden so „befragt“ - verrieben - geprüft - erkundet:

 

 

Aesculus hippocastanum

Agaricus muscarius - Agaricus- AMP (pdf)

Ambra grisea

Aranea diadema

Bellis perennis

Calendula officinalis

 

Ruta graveolens

Sepia succus

Tarantula hispanica [Baden-Baden] - Tarent- AMP (pdf)

Taraxacum radix

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachruf auf JÜRGEN BECKER,

meinem Lehrer, was Arzneimittelprüfungen angeht

 

... und der auch das Geleitwort zu den MITTELDETAILS (pdf) verfasst hat.

 

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